Die Sonnenblume



  • INITIATIVE BIOSAATGUT SONNENBLUMEN (IBS) Sonnenblumenöl, ist in der Bio-Branche sehr beliebt. Trotzdem stehen zurzeit bei Sonnenblumen fast nur Hybridsorten zur Verfügung, welche alle von großen Saatgutkonzernen stammen. Deshalb haben sich zehn ölverarbeitende Firmen zusammengeschlossen, um die bisher vom Saatgutfonds und von Weleda unterstützten Vorarbeiten mit „high oleic“-Sonnenblumen der Getreidezüchtung Peter Kunz weiter voranzubringen. Die zehn Firmen und der Schweizer Anbauverband BioSuisse verpflichten sich, das Projekt über fünf Jahre mit nennenswerten Beträgen zu fördern. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von nachbaufähigen, offenabblühenden „high oleicSonnenblumensorten, die nach Bio-Kriterien gezüchtet sind und für die Bienen ausreichend Nektar bilden. „High oleic“–Sorten werden seit 15 Jahren bei den verarbeitenden Betrieben immer beliebter, da hohe Ölsäuregehalte (über 85 %) zu einer guten Stabilität und Haltbarkeit des Öles führen. Sogar auf Bio-Betrieben werden heutzutage überwiegend Hybrid-Sonnenblumen angebaut. Der Grund: Auf dem Saatgutmarkt, ist bislang nichts anderes verfügbar. Rapunzel unterstützt deshalb mit einigen anderen Bio-Unternehmen die Initiative Bio-Saatgut Sonnenblumen (IBS). Das Projekt "Nektar-Sonnenblume", legt den Schwerpunkt darauf aufbauend, auf Sonnenblumen mit viel Nektar und Pollen für die Bienen.


    Die Sonnenblume, soll die Pflanze der Blüte repräsentieren, die wir mit dem Bewußtsein-Schritt der HL-Karte "Die Fünf" innerhalb des "Nahrungkreislaufes" bekommen, wenn wir aus dem Kreis des HL-Kompaß hinaus in die Pflanzenkost springen ! Sie gehört der Familie der Asterartigen an und kommt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Schon vor mehr als 4.500 Jahren wurde sie von den nordamerikanischen und mexikanischen Indianern kultiviert. Erst 1552 brachten spanische Seefahrer die Kerne der Sonnenblume mit nach Europa. Ihre Kerne, wurden schon bald nach der Verbreitung in Europa als Ersatz für Kaffee oder für Backwaren verwendet. Erst im 19. Jahrhundert erlangte die Sonnenblume ihre heutige Bedeutung als Öllieferant. Sonnenblumen gehören zu den dankbarsten Sommerblumen. Innerhalb weniger Monate wachsen sie zu voller Größe heran und bilden ihre strahlenden Blüten. Das Wachstum hängt auch davon ab, ob die Bedingungen günstig sind. In sehr regenreichen Sommern, wachsen Sonnenblumen nicht so gut wie in einem sehr warmen Sommer. Da Sonnenblumen viel Blattmasse und riesige Blüten bilden, brauchen sie entsprechend viel Feuchtigkeit. Der Weltrekord, liegt bei einer Wuchshöhe von 9,17 Meter ! Der Blütenkopf, kann über 40 cm im Durchmesser betragen ! Sie passen sich dem Stand der Sonne an und drehen ihre Köpfe mit dem Lauf der Sonne. Diese Bewegung wird von speziellen Motorzellen ausgeführt, die sich im gelenkigen Stammabschnitt direkt unterhalb der Blüte, dem sogenannten Pulvinus befinden.



  • Der absteigende Mond, wird auch „unter sich gehender Mond“ genannt ! In den ca. 14 Tagen dieses Mondstandes, zieht jedes Wasser nach unten. Regenwasser versickert rasch. Die Erdoberfläche trocknet gut, wird dadurch schneller hart. Wer jetzt Beete umgräbt, ist selber schuld, wenn sie/er sich plagt. Ebenso ziehen die Pflanzensäfte zu den Wurzeln, die Energie ist im Erdreich. Super für säen, umtopfen, umsetzen. Absteigender Mond ist Pflanzzeit! Bäume werden gesetzt, zurückgeschnitten oder gefällt. Wer eigenes Holz verarbeitet, schätzt die bessere Trocknung. Wann ist nun absteigender Mond ? Von Tierkreiszeichen Krebs bis zum Schützen wandert der Mond in seiner elliptischen Bahn um die Erde von Nord nach Süd. Da die Schütze-Tage gleich dem Umkehrpunkt sind, werden sie manchmal schon zum aufsteigenden Mond gerechnet. Am besten, du hältst sie aus einer Planung heraus. Merksatz: „Der Krebs nimmt den Mond unter sich !" Der Krebs gräbt sich gerne ein…Der Mond durchläuft diese beiden Phasen jedoch nicht wie die Sonne in einem Jahr, sondern in einem sogenannten siderischen Mondzyklus von 27 Tagen, 7 Stunden und 43 Minuten. Also immer ca. 14 Tage absteigend und dann ca.14 Tage aufsteigend ! Das ergibt dann zusammen ca. 28 Tage für einen Zyklus !


    Die zweite Bezeichnung ist auch über sich gehender Mond (aufsteigender Mond). Regenwasser bleibt länger an der Oberfläche, es kann „übergehen“: Hochwasser und Vermurungen ereignen sich besonders in diesen zwei Wochen. Die Erdoberfläche bleibt durch die höhere Feuchtigkeit locker – also ran an den Spaten ! Auch Unkraut zupfen ist leichter, die Wurzeln lösen sich besser. Wer in der passenden Tagesqualität (Frucht, Blüte, Blatt) oberirdische Teile erntet, hat pralle, saftige Ausbeute, die auch länger hält. Aufsteigender Mond ist Erntezeit ! Die dazugehörigen Tierkreiszeichen sind von Steinbock bis zu Zwillinge, wobei auch hier besser vor Zwillinge gearbeitet wird. Merksatz: „Der Steinbock nimmt den Mond über sich!“ Der Steinbock hat Hörner auf/über seinem Kopf. In der HL-Karte "Mondzyklus", sehen wir den "kleinen Flügelschlag, des Engel des Lichtes" ! Er ist an die Hände der Frau gebunden, während der große Flügelschlag der Sonne, an die Männerhände gebunden ist ! Auf der HL-Karte "Mondzyklus", wurde das Zeitfenster, welches dazwischen liegt und absteigend ist (Flügelschlag nach unten) eingetragen ! Bitte selber nachprüfen. Der HL-Kompaß, befindet sich in der Erprobungphase ! Werkzeug


  • Fast jede Pflanze produziert Samen zu ihrer Vermehrung, die einen nur wenige, die anderen unzählige. Manche sind riesengroß und andere wiederum kaum mit dem Auge zu erkennen. Die ausreichende Produktion von Samen oder ein Schutz vor der Vernichtung durch Gefressenwerden sind für das Überleben der Sorten unerläßlich. Die meisten größeren Pflanzen produzieren Gifte beziehungweise schwer oder nur in geringer Menge verdauliche und brauchbare Stoffe, um Fraßräuber aus der Tierwelt vom Verzehr und damit der Vernichtung ihrer Art abzuhalten. Andere wiederum schützen sich durch eine harte Hülle oder Schale, die allerdings doch von einigen darauf spezialisierten Tierarten und dem Natürlichen Menschen (Frau/Mann) geöffnet werden kann. Beide können jedoch gerade dann erst recht zur Vermehrung durch verlorene oder vergrabene Nüsse oder, beim Natürlichen Menschen (Frau/Mann), durch angelegte Kulturen von Nußbäumen dienlich sein. Es gibt sogar Pflanzen, die ein Verspeisen ihrer Samen scheinbar bewußt einkalkulieren, um sich dann über die nach der unversehrten Passage durch den Organismus gelangten ausgeschiedenen Samen zu vermehren. Viele Fruchtpflanzen bedienen sich dieses System. Auch die Körner und Beeren fressenden Vögel, werden

    durch diesen Trick zur Vermehrung benützt.


    Lediglich eine überaus häufige Pflanzengattung, nämlich die der Gräser, kann es sich leisten, größere Teile ihrer deshalb reichlicheren Samenproduktion durch verdauende Esser zu verlieren. Dennoch schützen auch die meisten Gräser jeden ihrer Samen noch mit einer unverdaulichen Zellstoffhülle. Ich hatte im ersten NZ aus all diesen Dingen geschlossen, daß Samen deshalb nicht unbedingt für den Natürlichen Menschen (Frau/Mann)gedachte“ Nahrung seien. Hier lag ich, aus heutiger Sicht, nicht ganz richtig. Denn der Grund, weshalb viele Samen vor dem allzu leichten Verzehr durch Tiere offensichtlich geschützt sind, liegt eher darin, daß diese eben gerade dem Natürlichen Menschen (Frau/Mann) vorbehalten sind. Wir konnten in unserem Naturgartensystem des öfteren feststellen, daß die meisten Nutztiere all das fressen, was wir nicht brauchen oder mögen, an das andere, bessere aber zum Glück nicht herankommen oder nicht darauf eingestellt sind. (Bsp. Brennessel, Milch, Eier, Nüsse, Früchte, Honig…) Ich ging also in meinen Schlußfolgerungen von damals zu wenig davon aus, daß ja die gesamte Schöpfungordnung vom Herrn so aufgebaut ist, daß der Natürliche Mensch (Frau/Mann) darin bestens leben kann, ihr/ihm die zugedachte überlegene Position oder Nahrung keine/niemand allzu streitig macht. Die gesamte Schöpfung ist tatsächlich so gemacht und gedacht, daß der Natürlichen Menschen (Frau/Mann) darin optimal leben und lernen kann. Quelle: P.I.System


  • Die Naturschule ist die einzig echte Lebenschule des Herrn ! Wenn Christen glauben, sie können außerhalb Ihres (Paradies-)Garten, ihrer Kleinfarm,… bzw. innerhalb dieser Zivilisation ein gottgewolltes Leben führen, täuschen sie sich ! Auch die Getreide haben deshalb für den Natürlichen Menschen (Frau/Mann) große Bedeutung erlangt. Vor allem der Weizen. Immer wieder hört (Frau/Mann) von unglaublichen Funden aus alten Gräbern, in denen Samen unversehrt Tausende von Jahren überdauern konnten. Die in den Ähren geschützten harten Körner sind für viele Tiere kaum erreichbar und genießbar. Auch wir sollen und müssen uns um beste, geeignete Zubereitung per Mahlstein, Handmühle, Mörser, Quellung… verbunden mit richtiger Aufwertung durch Quellen mit Milch oder Molke, Ergänzungen mit Fett (Öl, Rohmilchbutter, Käse) und Frischkost (Kräuter, Gemüse,…) bemühen nach dem Motto: „Der Natürliche Mensch (Frau/Mann) lebt nicht vom Brot allein.


    Entgegen anfänglicher Annahme sind wir also mit den Jahren der Erfahrung zur Einsicht gekommen, daß kleberfreie Getreide, besonders auch die Hartweizensorten, für den Rohköstler durchaus zur wertvollen Grundnahrung gehören, die in kalten Zonen kaum entbehrlich ist, zumal ja gute Milch und Eier meistens dort noch weniger erhältlich sind. Vermeiden Sie hitzebehandelte Samen aller Art ! Ich will mich aber nun zu diesem Thema nicht mehr auf weitere Begründungebenen von Ernährunglehren, Verdauungvorgängen usw. begeben, sondern hoffe, daß Ihnen das Gesagte bereits ausreichende Einsichten zum Thema Samen vermitteln konnte. Wenn Sie Samen essen wollen oder mangels anderer Energie-Nahrung müssen, – in der Zivilisation hätte eigentlich jede/jeder stets einen solch großen Eiweiß- oder Fettbedarf, daß dieser durch reine Fruchtnahrung niemals gedeckt werden kann – dann achten Sie peinlichst darauf, nur unerhitzte Samen zu essen. Die Samen sollten in keimfähigem Zustand sein. Sie wissen ja inzwischen, daß ein Nahrungmittel nach dem Erhitzen um so schädlicher wird beziehungweise um so mehr belastende Stoffe enthält, je konzentrierter und reichhaltiger es vorher war. Nüsse und Samen sind Lager- und Winternahrung, die Sie für Ihre Vorrathaltung brauchen. Sie müssen gut vor Mäusen und Ungeziefer geschützt und können in großer Kälte gelagert werden. Vor allem Nüsse werden dadurch sogar verdaulicher.- Sie sollten auch Nüsse bestens zerkleinern und können sie dann ebenfalls als Ergänzung von weniger konzentrierten Nahrungmitteln (Gemüse) einsetzen. Lassen Sie sich keine der möglichen Nahrungquellen durch andere Ernährunglehren ausreden. Alles, was Sie aus der Natur entnehmen und ohne tötenden Eingriff schmackhaft machen können, soll, kann, darf, – muß sogar gegessen werden, wenn wir in unserer jetzigen Umgebung leben und überleben wollen. Quelle: P.I.System


  • Ölsaaten müssen vor dem Verzehr nicht verarbeitet werden und sind daher für den natürlich menschlichen (!) Organismus besonders wertvoll. Ernährungphysiologisch weisen sie viele Gemeinsamkeiten mit Nüssen auf, da sie ebenso eiweiß- wie vitaminreich sind. Sie besitzen ein sehr günstiges Verhältnis von mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu gesättigten Fettsäuren. Sonnenblumenkerne, Leinsaat, Sesam, Kürbiskerne und Co. lassen sich vielseitig in der Küche verwenden. Sie verleihen Salaten und Gemüsegerichten eine leicht nussige Nuance und sind perfekt zum Bestreuen von süßen und würzigen Backwaren, in Desserts und Salaten oder als Suppeneinlage. Noch bekömmlicher wird Rohbrot, wenn (Frau/Mann) es mit Milch quillt. Es soll dabei nicht geknetet, sondern eher lockere Mamorkuchen-Konsistenz erreicht werden. Viele Variationen und Zutaten sind da noch möglich. Vom süßen Brot mit Honig, Trockenfrüchten, Johannesbrotmehl, … bis zum deftigen Kräuter- und Knoblauchbrot ist alles machbar. Wir backen also nicht mehr im Backofen, sondern lassen das Naturbrot in ausgehöhlten Baumstämmen (oder anderen Gefäßen) ohne Hitze bzw. bei höchstens 40°C zusammenbacken. Je länger die Backzeit, desto weicher und bekömmlicher/verdaulicher wird es. Zuletzt säuert es allerdings. (Es gibt bei dieser „Back“-Methode im Gegensatz zu etlichen anderen Varianten keine Probleme mit der Verdauung !) Quelle: P.I.System


    Die Sonnenblume, soll nicht nur im 1ha-Familienlandsitzgürtel angebaut werden, sondern auch im HL, als fester Bestandteil der Fruchtfolge. Dabei soll sie nicht als reine Monokultur angebaut werden, sondern immer im Verbund mit geeigneter Untersaat, insbesondere als sog. Nektarsonnenblume in Blühstreifen und als „High oleic“–Sorte in einer eigenen Kultur mit Untersaat: Buchweizen, Kartoffeln etc. um nach der Ernte diese von den Schweinen abernten zu lassen (Gemenge). Oder auch als Zwischenfrucht, in den Furchen der Kartoffelreihen etc. Dazu müßten genaue Studien, im HL durchgeführt werden. Oder als Gründüngung, Luzerne einsäen. Das sind nur ein paar Beispiele, wie vielfältig die Studien hier sein können ! Aber auch die kleinen Ziersonnenblumen sind schön und im HL willkommen ! Links auf der HL-Karte "Das Leben", sehen wir, wie das HL von oben wie eine Sonnenblumenblüte ausschaut, wobei die 1ha-Familienlandsitze, die Blütenblätter symbolisieren. Auch die Farbe Gelb paßt hier wieder gut, denn sie steht für den Willen, den Heilenden Dorfbau und das sog. Befreiungrecht !



  • Kosmetisch gibt es primär zwei Sorten von Sonnenblumenöl auf dem Markt, das natürliche und Öl aus einer züchterisch (durch Selektion, nicht gentechnisch) veränderten High Oleic-Sorte, kurz HO-Sonnenblumenöl genannt, die sich durch einen ca. 4-fach erhöhten Gehalt an Ölsäure auszeichnet, ca. 80 % gegenüber 20 % bei der normalen Sonnenblume. High Oleic-Sorten werden vor allem industriell verwendet: der hohe Ölsäure-Gehalt stabilisiert das Öl, verlängert seine Haltbarkeit und macht es zu einem hoch erhitzbaren Öl, das sich, raffiniert, u. a. zum Fritieren eignet. Daneben dient es zum Verschneiden (Mischen) mit kosmetischen Qualitäten teurerer Öle, wie zB. Mandelöl, um Kosten zu sparen. Auf den INCI-Listen von Naturkosmetik finden Sie in diesen Fällen die Angabe »Mandelöl« gefolgt von »Sonnenblumenöl«; das bedeutet, es wurde das günstigere Mandelöl kosmetischer Qualität verarbeitet. HO-Öl entspricht der Ölgruppe B-1 und ist ein ausgeprochen oxidationsstabiles Basisöl. NATURATA



    WELEDA bezieht ausschliesslich Sonnenblumenöl in Bio-Qualität aus High-Oleic-Züchtungen. Diese Pflanzen weisen einen höheren Ölsäure-Gehalt auf als herkömmliche Sonnenblumen. Das Sonnenblumenöl aus High-Oleic-Saaten ist länger haltbar und eignet sich ideal für Kompositionen mit anderen kosmetischen Ölen. Sonnenblumenöl ist für seine reine, pflegende Eigenschaft bekannt und wird in vielen Weleda Naturkosmetikprodukten wie zum Beispiel in der Granatapfel-Linie verwendet. Sonnenblumenöl ist ein leichtes Pflanzenöl. Es eignet sich hervorragend als Massageöl und zur Pflege von normaler Haut und Mischhaut. Es hat gute hautpflegende Eigenschaften und ist ein hervorragendes Trägeröl für Wirkstoffe. Es enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, wie Linol- und Ölsäure. Die aktuelle Sonnenblumenölproduktion wird die des Vorjahreszeitraum übersteigen. Die Wettbewerbfähigkeit von Sonnenblumenöl wird weiterhin durch das knappe Angebot von Palmöl unterstützt. Allerdings schwenken preisbewusste Käufer immer mehr auf südamerikanisches Sojaöl um. Dennoch sind immer noch viele Verbraucher bereit, eine Prämie für Sonnenblumenöl zu bezahlen. Aktuell sind noch keine direkten Auswirkungen der angespannten politischen Lage im Nahen Osten auf die Pflanzenölmärkte zu verzeichnen. (Stand: 13.04.2017).


    NATRUE

  • Freies Geistesleben schrieb:


    So wie die anderen beiden HL-Heilpflanzen, das Johanniskraut und das Basilikum, begleitete auch die Sonnenblume mich, den Stifter und Treuhänder der JRS, auf eine ganz besondere Art und Weise durch das Jahr 2017. Allerdings blieben die Keimlinge nach dem Aufquellen ziemlich spät im Jahr, dann als blühende Pflanze ziemlich klein, wir könnten fast sagen wie Bonsai-Sonnenblumen ! Dennoch blühten sie in einem großen Bluhmentopf auf meiner Fensterbank bis hinein in die dunkle und kalte Weihnachtzeit und erfreuten mich mit ihrem wunderschönen göttlichen Gelb ihrer Blütenblätter ! Ein kosmisches Gelb, wenn drumherum alles in graue Winterstarre verfällt ! Sogar einige Samen, konnte ich aus den Blütenböden heraus holen. Das aus eigenen Samen ebenfalls im selben Topf wachsende Johanniskraut, blüht sogar bis in das neue Jahr 2018 hinein durch ! Sonnenblumen, sind einjährig und müssen jedes Jahr neu ausgepflanzt oder gesät werden. An einem festen Standort vermehren sie sich meist durch Selbstaussaat. Durch Vogelfuttersamen, verbreitet sich die Pflanze ebenfalls recht zuverlässig. Die Futtersamen-Pflanzen sind aber in der Regel hager und weniger attraktiv als die Gartenzüchtungen. Die Samen können ab April in Anzuchttöpfen vorgezogen oder Ende Mai direkt ins Beet gesät werden. Halten Sie bei der Direktaussaat einen Abstand von 30 bis 50 Zentimetern ein, da die zarten Wurzeln der Jungpflanzen das Vereinzeln nicht gut vertragen.


    Nach etwa 14 Tagen erscheinen die Keimlinge. Drei bis vier Monate später ist die Pflanze ausgewachsen. Da die großen Blumen bei Wind leicht abknicken, sollten sie rechtzeitig einen stabilen Bambusstab als Stütze bekommen. In der Wachstumsphase, sollte die Gewöhnliche Sonnenblume regelmäßig gedüngt und gewässert werden. Sät Frau/Mann direkt ins Beet, müssen die jungen Keimlinge vor Schnecken geschützt werden ! Die Sonnenblumensprossen, haben einen sehr nussigen Geschmack und schmecken vorzüglich. Aufgrund ihrer Grösse geben die einzelnen Sonnenblumen-Blättchen erheblich mehr Pflanzenmasse als andere Grünkräuter. Daher sind sie nicht nur als Gewürz für Salate geeignet, sondern auch als Mengenbestandteil. Sonnenblumen-Keimlinge sollen besonders viel Eisen und Eiweiss enthalten. Die geschälten Sonnenblumenkerne keimen schneller. Die Sprossen, sollten sich relativ fest und knackig anfühlen. Wenn die Sprossen zu weich sind, haben sie zu viel Wasser bekommen, oder standen schon zu lang. Sonnenblumenkerne sind Dunkelkeimer und keimen am besten im Dunkeln an. Bei sehr warmen Temperaturen die Kerne am besten nur kurz ankeimen, da sie sonst schnell muffig riechen. Tipp: Der Geschmack der Sprossen verbessert sich, wenn sich nicht so viele Häutchen während des Keimvorganges im Keimglas befinden. Diese gammeln im Glas vor sich hin und können einen muffigen oder gärigen Geschmack der Sprossen verursachen. Sie sollten ausgewaschen werden ! Für Salatgrün, werden die Kerne mit der Schale in der Erde angezogen !