Die Biodynamischen Präparate



Das Doppelpräparat Hornkiesel Nr.501 und Hornmist Nr.500, ist ein sog. Spritzpräparat. Der Hornmist, richtet sich an den unterirdischen Teil der Pflanze, Hornkiesel, an den oberirdischen Teil der Pflanze. Hornmistanwendungen auf grüne Pflanzenteile können u.U. Blattschäden verursachen. Er kann mit anderen Bodenpräparaten entsprechend gemischt werden, nicht aber mit dem Hornkiesel, da er dessen Wirkung überlagert. Hornkiesel hingegen, ist ein Pflanzenpräparat ! Es kann prinzipiell mit anderen Blattmitteln/-präparaten gemischt werden. Bei Mischung mit dem Baldrianpräparat, wurde aber von gegenseitigen Störungen berichtet. Beide Präparate werden dynamisiert durch rühren im Holzfaß und danach zeitnah in Lemniskatbewegungen mit der Rückenspritze ausgebracht. Wir ordnen sie beide dem 1.HL-Bereich des Heilenden Landbau zu und der 1.Bezeichnung der Hygiene.




Dem 2.HL-Bereich des Heilenden Gartenbau, folgt das Schafgarbenpräparat Nr.502. Die dazugehörige 2.Erkenntnis, ist die Konzentration. Hier stand die Frage im Raum, ob die Blase des Damhirsches ebenso gut verwendet werden kann, wie die vom Rothirsch. Da wir sehen, wie der Trend hin zu den Kleinzelligen Bienen und dem Hinterwälder Rind geht, liegt es nahe, daß der Rothirsch ebenfalls durch den kleineren, familienfreundlicheren Damhirsch im HL ersetzt wird. Die Kompostpräparate dienen vor allem als sogenannte "Serie" dazu, organisches Material (Mist, Kompost, Gülle, Gründünger usw.) in wertvollen Dünger zu verwandeln. Die Anwendung findet hauptsächlich in den Mistmieten auf der HL-Mistlege statt. Die festen Präparate werden im Karree jeweils in separate Löcher appliziert, so daß sie etwa in mittlerer Höhe des Haufen liegen und sich in der Mitte das Brennnesselpräparat Nr.504 befindet. Bei Rottemieten laufen diese Karrees fort und zwischen jedes wird zusätzlich jeweils Brennnessel (Ordnung) appliziert.





Die Blütenköpfchen der Kamille, werden gesammelt und wie Tee sorgfältig getrocknet. Analog der Schafgarbe werden sie in Rinderdarm (Dünndarm) gestopft und ebenfalls über Winter vergraben. Es gilt als nicht ganz eindeutig, ob die Kamille (und auch der Löwenzahn) wie die Schafgarbe über den Sommer aufgehängt werden soll. Die Verarbeitung und das Vergraben von Rinderdarm ist im Rahmen der Bestimmungen der EU-Verordnung Nr.1069/2009 zulässig ! Das Kamillepräparat, steht für den 3.HL-Bereich des Heilenden Dorfbau und damit für das 3.Werk der Barmherzigkeit: "Die Gefangenen befreien" ! Die genaue Herstellung und Anwendung, bzw. Lagerung, wird in einem extra Thema im Forum bearbeitet werden. Es wird dann von hier, dorthin verknüpft. Der Artikel, soll die Zuordnungen zu den 7 HL-Bereichen aufzeigen und die interessierten Leser/Innen in die übergeordneten Zusammenhänge einführen. Wir beginnen immer mit dem Honig und der Honigbiene, gehen dann über zur Milchkuh und von dort analog der Bewußtsein-Schritte innerhalb des HL-Kompaß mit der Karte "Die Zwei" (Mathematik/Kurs 1), zu den Hühnern über. Damit hätten wir die 3 sog. Liebesprodukte innerhalb des Goldenen Dreieck der Verdauung abgeschloßen. Die Karten "Die Drei" und "Die Vier", entsprechen der Taube/Fleisch und den Fischen/Fisch. Erst mit der Karte "Die Fünf", springen wir aus dem Kreis hinaus in die Pflanzenkost, über die Blüte, das Blatt/Frucht und die Wurzel, mit den Zahlen 5, 6 u. 7 !






Die Brennnessel, steht für den 4.HL-Bereich des Heilenden Hausbau und damit für die 4.Eigenschaft Y`shuas (Gotteszentrum) Ur-Seele, die Ordnung ! Zu den erfolgreichsten und wissenschaftlich am besten erforschten natürlichen Helfern gehört Brennnesselwurzelextrakt, bei Problemen und Schmerzen beim Wasserlassen bei einer gutartig vergrößerten Prostata in Stadium I und II. Von ihrer Geste her, "schafft sie den Übergang vom Bauwerk zum gewachsenen Boden", und folgt damit dem Natürlichen Menschen (Frau/Mann) auf Schritt und Tritt, sogar bis in die Höhenlagen rund um die Almhütten. Sie ordnet dabei mit ihrem Wurzelwerk das, was von dem Natürlichen Menschen (Frau/Mann) in Unordnung gebracht wurde und hinterläßt dort einen wunderbar humosen "Waldboden". Sie überwuchert "vergessene" eiserne Geräte, sie bedeckt den nackten Gartenboden, sie schließt die offene Stelle am Bachufer und sie überzieht wie ein heilsames Pflaster die tiefen Wunden, welche die moderne Forsttechnik in das empfindliche Waldbodengefüge reißt. Ihre "Blüte", sind die Schmetterlinge. Sie wird ohne eine tierische Hülle in einer speziellen Tongrube, welche mit Torf umgeben ist, von Mitte/Ende Juni (um Johanni) ein Jahr lang den kosmischen Kräften ausgesetzt. Sie wandelt sich, in eine humose schwarze Masse, welche gebrauchfertig ist. Statt Torf, kann auch Kokosfaser bzw. -schäben (Cóir) verwendet werden. Wer Schmetterlinge im Garten haben will, kann auf die Brennnessel nicht verzichten ! Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge und Admiral. Ihre Raupen und auch noch die einiger anderer Falter, leben an und von Brennesseln und können nicht einfach auf andere Pflanzen ausweichen.






Von allen heimischen Baumarten leben in und an der Eiche die meisten Insektenarten. Sie hat wie kaum eine andere Baumart in den mitteleuropäischen Wäldern eine Vielzahl von pilzlichen Begleitern, die vom Keimling bis zum Baumstumpf zu beobachten sind. Allein von den beiden Ordnungen der Großschmetterlinge und der Käfer, sind schon sehr viele Arten an Eichen nachgewiesen. Bekannt sind 179 Großschmetterlingarten, über 500 holzbesiedelnde Käfer und etwa 500 weitere phytophage, mycetophage und räuberische Arten. Da Rinde, Holz, Blätter und Früchte der Eichen gerbstoffhaltig sind, mußte eine spezielle Anpassung stattfinden, um diese chemische Abwehr zu überwinden. Deshalb finden sich auffällig viele monophage Arten unter den Schmetterlingen und Käfern an Eichen. Als eine der langlebigsten heimischen Baumarten, mit Einzelbaumaltern von über 1.000 Jahren, bietet die Eiche ein stabiles Habitat. Alte Eichen bilden somit eine Brücke in die Vergangenheit, was auch für höhlenbrütende Arten sehr vorteilhaft ist. Pilze zersetzen an älteren Eichen durch Braunfäule das Kernholz, ohne die lebenwichtige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen zu beeinträchtigen. Somit schaffen sie langlebige Höhlenstrukturen für Insekten, Vogel- und Fledermausarten. Bäume mit großvolumigen Höhlen sind in unseren Wirtschaftswäldern die seltensten Strukturelemente. Für das Präparat, verwenden wir die Stieleiche (Quercus robur). Es ist strittig, ob mit „Eichenrinde“ die Borke oder die borkenfreie Spiegelrinde, wie sie zu Heilzwecken eingesetzt wird, gemeint ist. Borke oder Rinde werden durch das Hinterhauptloch in den Schädel eines Haustieres (Rind, Schaf, Schwein usw.) gestopft, nachdem die Hirnmasse entfernt wurde, und mit Lehm verschlossen. Wir haben hier den 5.HL-Bereich der Heilenden Kleidung und das Organ, die Milz ! Die genaue Herstellung und Anwendung, wird im Forum bearbeitet !




Im 6.HL-Bereich der Heilenden Bewegung/Trinken und dem 6. Noachidisches Gebot - Verbot von Gotteslästerung, finden wir den Löwenzahn wieder, die Präparatepflanze für das Kompostpräparat Nr.506 ! Die Blüten müssen in der Mitte noch einen festen Knoten haben, da sie sonst zur Pusteblume weiter reifen. Als Hülle findet das Rindsgekröse Anwendung, das in quadratische Stücke geschnitten und mit den befeuchteten Blüten zu ballartigen Kugeln geschnürt wird. Streng physiologisch ist Gekröse das Mesenterium, an dem der Darm aufgehängt ist. Dessen Verarbeitung ist aus veterinärhygienischen Gründen verboten. Üblich ist die Verwendung des Grossen Netzes (Bauchfell), das als „Bauchfett“ oder „Fettnetz“ gehandelt wird. Allerdings sollte das Netz für das Löwenzahnpräparat möglichst fettarm sein. Damit erübrigt sich in der Praxis die Frage, ob die Löwenzahnkugeln auch über Sommer aufgehängt werden sollen. Denn das ausschmelzende Fett zöge Fliegen an und die Kugeln wären bis zum Herbst meist zerfallen. Ansonsten wird der Löwenzahn ebenfalls über das Winterhalbjahr vergraben. Die Verarbeitung und das Vergraben des Grossen Netzes (Omentum majus) ist im Rahmen der Bestimmungen der EU-Verordnung Nr. 1069/2009 zulässig !




Einsatz: Das Baldrianpräparat gehört zu den Kompostpräparaten und wird nach dem Einbringen der festen Kompostpräparate mit Wasser verdünnt ( 1 : 5.000 bis 1 : 20.000, d.h. wenige Tropfen auf eine Giesskanne) über den Haufen gesprüht. In Gülle oder Jauche wird es entsprechend direkt eingerührt. Das Baldrianpräparat kann in Wein-, Obst- und Gartenbau auch als kostengünstiger „Frostkiller“ eingesetzt werden. Wissenschaftlich ist noch weitgehend ungeklärt, warum und wie das Präparat die Umgebungtemperatur um bis zu 2 Grad herauf setzt. Dies genügt meist, um Spätfröste abzufangen. Begrenzt soll Baldrian, sogar kurativ bei schon eingetretenen Frostschäden wirken. Außerdem, regt das Präparat die Blütenbildung an. Im HL, ist es der 7.HL-Bereich der Heilenden Lebensmittel. Die Lagerung, erfolgt nach der Gärung in fest schließenden Violettglas-Flaschen von Miron mit Pipette. Sie sollten immer randvoll sein, dann hält das Präparat sehr lange. Wenn es umkippt und übel riecht, sollte es nicht mehr als Präparat verwendet werden. Quelle: Der Biodynamiker